Anfang Juni hatten die Barmstedter angekündigt, allen 323 Haushalten im Ort den Zugang zu ihrem Hochgeschwindigkeitsnetz zu ermöglichen. Innerhalb von vier Wochen nahmen mehr als 60 Prozent das Angebot an und gaben ihren eigenen FTTH-Glasfaseranschluss (Fibre To The Home – Glasfaser direkt in das eigene Zuhause) in Auftrag.
Im Beisein von Bürgermeister Michael Rosenthal und Klaus Balzat, stellvertretender Bürgermeister und Vorsitzender des Bau-, Wege- und Umweltausschusses, haben die Stadtwerke nun mit den Vorbereitungen für die Glasfaser-Infrastruktur begonnen. In das bunte Potpourri an Speedpipes, das in der Beeklohe von einem Schacht zum nächsten gepresst wurde, zieht das XityLight-Team später die für die einzelnen Hausanschlüsse benötigten Glasfaserkabel ein. Ein Speed-Pipe hat einen Durchmesser von zehn Millimetern; eine einzelne Glasfaser ist elfmal dünner als menschliches Haar und lässt 15.000 Mal mehr Licht durch als Fensterglas.
Die Stadtwerke Barmstedt nutzen für den FTTH-Ausbau in weiten Teilen Seeth-Ekholts die vorhandenen Leerrohre ihres Kooperationspartners, den Stadtwerken Elmshorn. Die Gemeinde profitiert gleich zweifach: Die Zukunftstechnologie kommt schnell – Bauarbeiten und Verkehrsbehinderungen sind auf ein Minimum reduziert.
Bild oben:
Michael Rosenthal und Klaus Balzat (Mitte von rechts) freuen sich mit Achim Wohlmacher (Leiter passives TK-Netz) und Carsten Ludwig (Koordinator Linientechnik) über den Start des Glasfaser-Ausbaus in Seeth-Ekholt.
