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Kleine Ursache, große Wirkung
Stromsparen fängt mit Bewusstsein an. Hier sind 13 Tipps, die im Alltag ganz einfach umzusetzen sind.
Kurze Öffnungszeiten oder: Kühlschranktür zu!
Wer unschlüssig vor der geöffneten Kühlschranktür steht, steigert seinen Energieverbrauch deutlich. Wer vorher überlegt, was er aus dem Kühlschrank braucht, verkürzt nicht nur die Öffnungszeiten, sondern auch den Stromverbrauch. Einmal „Kühlschranktür öffnen“ verbraucht so viel Strom wie eine 60-Watt-Glühbirne in zehn Minuten. In Sachen Öffnungszeiten außerdem wichtig: Besser fünfmal kurz als einmal lang – damit so wenig Kälte wie möglich entweicht.
Auf LED- und Energiesparlampen umsteigen
Glühlampen bringen vor allem die Umgebung zum „Glühen“ – nur fünf Prozent der verbrauchten Energie fließen in die Erzeugung von Licht. Der Rest erhitzt die umliegende Luft, verpufft also weitgehend ungenutzt. Wer seine 60-Watt-Lampen durch LED-Leuchten ersetzt, kann jährlich nicht nur durchschnittlich 500 kWh Strom, sondern auch rund 300 Kilogramm CO2 einsparen. Da eine Energiesparlampe eine bis zu acht Mal, eine LED-Lampe sogar eine bis zu 15 Mal längere Lebensdauer hat als eine Glühbirne, amortisieren sich die Anschaffungskosten schnell.
Gutes Klima = keine Klima-Anlage
Wer an heißen Tagen die Jalousien geschlossen lässt und die Nacht zum Lüften nutzt, kommt beim vorsichtigen Einsatz eines Ventilators auch an heißen Tagen nicht ins Schwitzen. Das Klima freut sich sehr, wenn keine Klimatisierung zum Einsatz kommt: Selbst wenn diese nur einen Monat lang acht Stunden pro Tag betrieben wird, saugt sie gleichzeitig rund 75 Euro aus ihrem Portemonnaie und stößt über 150 Kilogramm CO2 aus.
Blick auf den Kühlschrank
Wer einen veralteten Kühlschrank benutzt, hat einen echten Stromfresser zu Gast. Bis zur Hälfte der verbrauchten Energie könnte durch die Anschaffung eines A+++-Gerätes eingespart werden – im Jahr mehr als 100 Euro. Ein Single-Haushalt kommt gut mit kleinem Kühlschrank klar, als Richtwert gelten 60 Liter Inhalt pro im Haushalt lebender Person.
Laptop statt PC
Die gewünscht langen Akku-Laufzeiten eines Laptops werden durch einen minimierten Energieverbrauch sichergestellt. Während ein Laptop oft mit 30 Watt auskommt, braucht ein Multimedia-PC ganze 200 Watt oder mehr. Der Umstieg von PC auf Mobilgerät verspricht ein Einsparpotenzial von 50 Euro pro Jahr und mehr.
Clever waschen
Vorwäsche unterstützt meist nur das „Hygiene-Gefühl“ - sauber wird der größte Teil der haushaltsüblichen Wäsche auch ohne. Wer auf den ersten Waschgang verzichtet, kann seine Haushaltskasse entlasten.
Wasserkocher clever nutzen
Im Wasserkocher wird Wasser schneller heiß als auf dem Herd. Genaues Abmessen rechnet sich – und schont die Umwelt.
Kühler waschen
Über 75 Prozent der beim Waschgang verbrauchten Energie fließen in die Erhitzung des Wassers. Bei 30 statt 60 Grad und mit einem guten Waschmittel wird die meiste Wäsche auch prima sauber - Umwelt und Portemonnaie freuen sich.
Echter Energiesparer: Wäscheleine
Es ist immer energiesparender, Wäsche auf Ständer, Leine oder einer Wäschespinne zu trocknen. Ein 3-Personen-Haushalt spart im Jahr bis zu 180 Euro durch den Verzicht auf einen Trockner, von den Anschaffungskosten ganz zu schweigen. Und allein mit der jährlichen Stromersparnis ist ein Top-Wäscheständer schnell finanziert.
No-Go: Standby-Betrieb
Eigentlich… wissen wir es ja genau: Vier Milliarden Euro jährlich werden laut Umweltbundesamt für den schleichenden Verbrauch gerade gar nicht benutzter Geräte ausgegeben. Rund zehn Prozent der durchschnittlichen Stromkosten könnte ein Haushalt sparen, wenn er auf den Standby-Betrieb verzichtet.
Eis im Kühlschrank = Gletscher schmelzen
Eine Eisschicht in Kühlgeräten erhöht den Stromverbrauch – 5 Millimeter Eis um satte 30 Prozent. Wenn sich Reif oder gar Eis bilden, sollten die Geräte abgetaut werden. Übrigens: Verpackte Lebensmittel geben weniger Feuchtigkeit ab als unverpackte und vermeiden eine erneute Vereisung.
Warmes Wasser zum Waschen und Spülen
Moderne Spül- und Waschmaschinen können auch direkt mit der Warmwasserversorgung verbunden werden. Bei jüngeren Gas- oder Ölheizungen, bei Fernwärme oder Solaranlagen-Nutzung lohnt sich diese Maßnahme besonders. Wer Gas zur Warmwasserbereitung nutzt, kann bei jedem Waschgang bis zu einem Viertel der Stromkosten einsparen. Wer eine Solarthermie-Anlage betreibt, verdoppelt sogar sein Einsparpotenzial.
Top-Tipp: Ökostrom!
Last but not least: Ökostrom nutzen! Allein durch diesen Schritt spart ein 3-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.500 kWh pro Jahr viele Hundert Tonnen CO2 ein.
Zusatz-Tipp: Nutzen Sie unsere Energieberatungsangebote
Strom ist für bis zu 25 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs verantwortlich, Heizenergie für bis zu 90 Prozent. Mit relativ geringem Aufwand lässt sich bei der Warmwasserbereitung oder beim Heizen sparen, unser Energieberater hat gute Tipps. Wer sein Zuhause komplett saniert, kann seinen Energieverbrauch im besten Fall halbieren – und dabei staatliche Fördermittel in Anspruch nehmen. Sprechen Sie uns an: Wir kümmern uns gern um einen Beratungstermin.